Alte mit besonderem Bedarf


Das Freiwilligenzentrum Darmstadt führte gemeinsam mit der Schader-Stiftung, gefördert durch die Bürgerstiftung, diese Tagung durch und lud Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft sowie freiwillig Engagierte und hauptamtlich Aktive aus dem Unterstützungs-, Betreuungs- und Pflegebereich für alte Menschen ein.

Herausforderung für das freiwillige Engagement

Alt sein und alt werden stellen oftmals an sich schon Herausforderungen für die betroffenen Menschen und deren Umfeld dar. Wenn zum Altwerden noch besondere Ausgangslagen oder Bedarfe hinzukommen, wie es zum Beispiel bei Menschen aus anderen Kulturkreisen, bei Menschen mit Behinderungen, bei Menschen mit Erkrankungen dementieller Art der Fall ist, dann treten weitere Herausforderungen hinzu.

Der demografische Wandel und die damit einhergehende Zunahme alter Menschen in der Bevölkerung wirken sich auf nahezu alle Bereiche des Gemeinwesens in Deutschland aus. Prognosen gehen davon aus, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen im Jahr 2030 auf über 3 Millionen ansteigen wird. Durch Veränderungen familiärer Versorgungsstrukturen, verursacht etwa durch eine größere, oft beruflich bedingte Mobilität oder durch die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen, kommt der Integration von Freiwilligen in den Versorgungsprozess von alten, hilfe- und pflegebedürftigen Menschen eine immer relevanter werdende Bedeutung zu.

Das Engagement von Freiwilligen wird zum wichtigen Baustein in der Alltagsbegleitung alter Menschen. Wie lässt sich das freiwillige Engagement mit den zusätzlichen Belastungen in Einklang bringen, die sich einstellen, wenn die zu betreuenden alten Menschen besondere Bedarfe mit sich bringen? Welche Arbeitsfelder eröffnen sich hierbei für freiwillig Engagierte? Welche besonderen Herausforderungen zeigen sich jeweils? Welche Unterstützungsformate für das freiwillige Engagement sind möglich?