Künstlerkatalog


Viele in und um Darmstadt lebende oder mit Darmstadt eng verbundene Künstler aus verschiedensten Genres haben sich in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen von SchuleKreativ-Projekten eingebracht. Im Künstlerkatalog finden Sie alle bei SchuleKreativ engagierten KünstlerInnen.


MONIKA ARNDT

Beckerstraße 30
64289 Darmstadt
Tel.: 06151 – 9674244
E-Mail: monikaarndt@gmx.net

Raumgestaltung, Fotografie, Installation, LandArt


PERSON:

Es liegt mir nah, durch ständiges Hinterfragen, Experimentieren und Ausprobieren „Neues“ zu entdecken – in mir selbst und um mich herum.

Kunst ist für mich so etwas wie eine Selbstverständlichkeit. Denn durch meine Kindheit mit Großeltern, die beide Künstler waren, habe ich den Zugang zur Kunst als Teil des Alltagslebens der Familie erfahren. Es ist da und man macht!

Nach dem Modedesign-Studium in Paris war ich lange Zeit im Bereich Ausstellungsgestaltung, in Textilrecherche, Color Forecast, Grafik und Fotografie, Produkt- und Modedesign in Deutschland, Frankreich, den USA, China und Indien tätig.

Seit 2008 biete ich regelmäßig Kunstprojekte mit Kindern an, z.B. folgende:

MUKU: Musik- und Kunstwerkstatt für Kinder
Museumspädagogik: HLMD, „Samstagsmaler“
Kunstworkshop Kunsthalle Darmstadt
Kunstprojekte in Schulen

 

KUNST UND SCHULE:

Kinder und Jugendliche sollten ungezwungen und lustvoll die Welt wahrnehmen dürfen, indem sie selbst etwas erschaffen und gestalten.

Wichtig ist dabei, dass die Kinder die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen erforschen lernen und sie in diesem Prozess dabei unterstützt werden, die jeweils eigene Sprache zu finden.

Kunst und Lebenswirklichkeiten schließen sich nicht aus – sie einander anzunähern wäre ein Ziel der Schulprojektarbeit, auch der Kooperation mit den Lehrkräften.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • „Brückenschlag zwischen Bildender Kunst und Literatur“
  • „ Der Anfang “ Philosophischer Diskurs zur Schöpfungsgeschichte / Malerei
  • “Es war einmal…. ” Ein altes Foto und seine Geschichte | Fotografie, Illustration
  • „Was war ich?“ Wundersame Schatten | Fotografie ohne Kamera. „Aus 1 mach 3“ Verwandlungen
PETRA BASSUS

Pulverhäuserweg 82
64295 Darmstadt
Tel.: 0152 53909604
E-Mail: petra.bassus@online.de
Web: http://www.petrabassus.de

Sängerin & Stimmbildnerin


PERSON:

Musik hat mich mein Leben lang begleitet. Angefangen habe ich mit Gitarre, bis ich mich dann endlich getraut habe, Gesangsunterricht zu nehmen und „Sängerin“ zu sein. Für mich war das Singen immer eine wichtige Möglichkeit, mich zu spüren und mich zu zeigen. 2001 dann die Begegnung mit Friedhelm Kändler, der mich als Regisseur sehr gefordert und an meine Grenzen gebracht hat.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich arbeite derzeit mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17 Jahren.

Die jüngsten machen in der musikalischen Früherziehung erste Erfahrungen mit Musik, dann kommt der Schulchor an der Käthe-Kollwitz-Schule (Grundschule), Instrumentalschüler und zunehmend jugendliche Gesangschüler.

Für Lehrkräfte biete ich Seminare im Bereich der Stimmbildung oder auch für einen Einsatz von Orff-Instrumenten im Unterricht an.

Mein Schwerpunkt als Sängerin, ist zunehmend die Stimmarbeit. Aber nicht nur gesanglich, sondern auch die Sprechstimme betreffend, die ja bei Vorträgen oder auch beim Halten von Referaten wichtig ist. Wichtig sind für mich die Kommunikation und der Kontakt. Und dies bezogen auf sich selbst und mit anderen. Meine Mittel sind Bewegung, Stimme und gemeinsames Musizieren.

FRED BAUER

Liebfrauenstraße 110
64289 Darmstadt
Tel.: 06151 – 719562 / 0177 – 8029058
E-Mail: bauerfrede@gmx.net

Malerei, Installation, Raumgestaltung, LandArt, Medien


PERSON:

Ich arbeite mit und an inneren Bildern, reagiere auf das, was mich in der jeweiligen Umsetzung berührt und erreicht.

In der Arbeit mit Schülern ist mir das mutige Einlassen und Entdecken kreativen Potentials wichtig, gleich einem Werkzeugkasten, mittels dem sie in den unterschiedlichsten Situationen ihren Empfindungen und Menschsein Ausdruck und Verständnis verschaffen können.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich arbeite speziell auf die Klasse und Fähigkeiten der SchülerInnen abgestimmte Kunstprojekte aus, welche die Lebenssituationen, Lebensräume, Visionen oder inneren Standorte der Teilnehmenden zum Inhalt haben. Unter einem Gesamtkonzept betreue ich die SchülerInnen bei ihren individuellen und authentischen Ausarbeitungen und ihrer Suche nach einer angemessenen künstlerischen Umsetzung. Dabei können unterschiedlichste Genres und Techniken sowie Materialien zur Verwendung kommen. Dabei stehe ich ihnen mit meinen Erfahrungen zur Seite, helfe dabei, wie man auf Ideen kommt, Strukturen entwickelt, eine Arbeit umsetzt und weiter verdichtet, welche handwerklichen Techniken einsetzbar sind und wie eine Präsentation erfolgen könnte. Später werden die Einzelarbeiten wieder zusammen geführt, gemeinsam besprochen und ausgestellt. Gern arbeite ich mit max. 25 Schülern ALLER Schulformen ab dem 3. Schuljahr. Atelierbesuche sind ebenso möglich wie Projekte über längere Zeiträume.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Standort / Standpunkt:
    Speziell auf die Klassenstruktur abgestimmte Kunstprojekte, welche die Lebenssituationen, Lebensräume, Visionen oder innere Standorte der Schüler/innen zum Inhalt haben. Unter einem Gesamtkonzept betreue ich die Schüler bei ihrer individuellen Ausarbeitungen und der Suche nach einer angemessenen, künstlerischen Umsetzungen in unterschiedlichen, bewältigbaren Techniken. Später werden die Einzelarbeiten wieder zusammengeführt, gemeinsam besprochen und ausgestellt.
  • Raum-Arbeiten:
    Mittels Collage- und Fotokopiertechnike fiktive Räume, Lebensräume, Raumveränderungen oder Neuordnungen auf Papier entstehen lassen. Oder ein gemeinsam besprochenes Thema durch temporäre Gestaltung eines Raumes bearbeiten. Oder Raumwahrnehmungen durch minimale künstlerische Eingriffe verändern.
  • Wandgestaltung:
    Ideenfindung, technische Möglichkeiten, Entwurf und Ausführung. Malerei, Plastik, Objekte, Licht können dabei zum Einsatz kommen.
  • Land-Art:
    Im Mittelpunkt steht die Erforschung und das Erfassen von Landschaften und Orten. Durch sensible Eingriffe (Ergänzungen, Hinweise mit Natur- oder anderen Materialien) soll die nachgespürte Charakteristik betont und/oder zur veränderten wahrnehmung angeregt werden.
  • Atelierbesuch:
    Gespräche über Malerei, Themenfindung, Irrwege, Umwege uvm. in meinem Atelier.
  • Abstrakte Malerei:
    Freies, Grenzen sprengendes und körperbetontes Arbeiten auf großer Fläche mit ungewöhnlichen Arbeitsgeräten und Techniken. In der warmen Jahreszeit können Projekte gern im Freien durchgeführt werden. Die Ergebnisse können in eine Ausstellung münden, die gemeinsam erarbeitet wird.
ANNETTE BISCHOFF

Bismarckstraße 179
64293 Darmstadt
Tel.: 06151 895774
E-Mail: a.bischoff@wasda.de
Web: http://www.bischoff-annette.de

Malerei & Collage


PERSON:

Für Annette Bischoff ist Malen ein Akt der Befreiung. Deshalb dürfen auch alle Farben in ihren Bildern leben. Damit sie atmen können und von der Vielschichtigkeit des Lebens erzählen, verdichtet die Malerin Farblasuren und wiederkehrende Motive zu quirligen Bildcollagen.

 

KUNST UND SCHULE:

Atelierbesuche für Schulklassen, die direkte Tuchfühlung mit der Künstlerin und deren Arbeitsumfeld, sind Annette Bischoffs Angebot an die Schulen. SchülerInnen seien immer wieder begeistert gewesen, reale Arbeitsräume eines Kunstschaffenden zu sehen. In diesem Erleben entstehen interessante Gespräche, manche Schulklassen kommen mit einem vorbereiteten Interview.

„Kleine Aufgaben“ zum Trainieren des genauen Hinsehens sind der Einstieg in die kreative Arbeit, gemeinsame Bildbesprechung regen den Wunsch an, selbst aktiv zu werden. Auf Wunsch kann Malerei oder Collage ausprobiert werden.

Das individuelle Beraten und Lösen kompositorischer oder materialbedingter Probleme ist dabei ein besonderes Anliegen der Künstlerin: Blockaden auflösen, gestalterische Tipps geben, gemeinsam über farbliche Akzente nachdenken, Kriterien für Bildkomposition und Möglichkeiten der kreativen Vertiefung entwickeln.

„Es reichten wenige Impulse, um bei den Schülern wieder etwas in Gang zu bringen – größtenteils arbeiteten sie dann konzentriert und selbständig an ihrer Idee weiter“.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Atelierbesuch:
    Erleben der künstlerischen Arbeitsatmosphäre, Anregungen durch gemeinsame Bildbetrachtung zum Experimentieren mit Malerei oder Collage
WOLFGANG BLAUERT

Riedeselstraße 15
64287 Darmstadt
Tel.: 0173 7266089
E-Mail: wolfblau@web.de

Malerei, Collage, Druckgrafik


PERSON:

„Ich sehe immer zugleich das Ganze und die vielen feinen Details. Ich sehe Dinge in Bewegung, sehe Feinheiten, lebendige Strukturen.“

Während seines Studiums zum Kunstpädagogen in Frankfurt schulte Wolfgang Blauert seine Wahrnehmung, indem er Museen, Ausstellungen, also jede Art von Kunst-Präsentationen besuchte, um die individuelle „Machart“ in jedem Bild zu ergründen. In seinem eigenen Arbeiten ist er besonders geprägt von japanischen Holzschnitten, Jugendstilkünstlern und dem Zeichner Egon Schiele. Sein Faible für Druckgrafik begann sich während der ersten Studienjahre zu entwickeln – er kaufte sich damals seine erste Presse und experimentierte mit Farbe, Werkzeug und Druckstöcken.

Kunst ist für ihn in erster Linie die Möglichkeit der Kombination unterschiedlicher Gegebenheiten: Gefühle, Ausdrucksweisen, Gegenstände, die man sonst isoliert sieht, lassen sich hier auf eine Weise kombinieren und bündeln, dass ein neues Ganzes entsteht. Ein Ganzes, das allerdings nie fertig, nie vollständig ist, sondern Fragment, Prozess und offen für Neues bleibt.

 

KUNST UND SCHULE:

„Mich begeistert, wenn sich Schülerinnen und Schüler als ganze Person in das einbringen können, was sie tun – die Technik ist da wurscht.“

So offen und experimentell, wie Wolfgang Blauert selbst mit seinen Motiven, seiner Art des Druckens und der Wahl der Materialien umgeht, geht er auch mit Schülern um. Sin Prinzip ist: „Viel zulassen und ihnen die Möglichkeit geben, kreativ mit sich umzugehen.“

In der Kooperation Künstler – Lehrer sieht er die Chance, dass lehrplanferne, ungewohnte Prozesse angestoßen werden können, weil ein Künstler „eben als Künstler und nicht als Lehrer“ denke. Weil der Alltag manches nicht zulasse, bewirke die Zusammenarbeit ggf. ein Drüber-Hinaus-Denken: Grenzen weiten sich.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Offen für Experimentelles:
    Jedes Projekt ist einzigartig und wird in Absprache mit der Lehrkraft im Hinblick auf Klassenstufe, -größe und Vorerfahrung entwickelt. Neben druckgrafischen Projekten (Radierung, Holzschnitt, Buchbinden, Papierschöpfen) sind auch Projekte im Bereich Zeichnung, Malerei und Collage denkbar.
GIUSEPPE & MICHELE DE FILIPPIS

Beethovenweg 4
64823 Klein-Umstadt
Tel.: 0172 21161445
mtwindancer@aol.com
Web: http://www.twindance.de

Tanz


PERSON:

Die Erfahrungen, die uns in unserer Karriere am meisten geprägt haben, waren diejenigen, die wir an der Folkwanghochschule Essen mit der Philosophie der damaligen Leiterin und Choreographin Pina Bausch machten. Ihr Prinzip: „Tanz ist Leben, nicht nur Poesie“. Das bedeutet, dass man im Tanz keine Märchen erzählt, sondern etwas aus dem wahren Leben der heutigen Welt. Daher hat jede unserer Produktionen und jeder Workshop das Ziel, den Zuschauer oder Workshop-Teilnehmer über ein Thema zum Nachdenken anzuregen. Unser Tanz ist eine Sprache, mit der wir kommunizieren können. Wenn wir tanzen, dann wollen wir auch etwas mitteilen. Das gibt für uns letztlich den Sinn einer Choreographie.

Seit 2000 arbeiten wir an einer eigenen Bewegungssprache, die von unserem Credo Linie und Ästhetik geprägt ist. Für uns ist eine fließende Tanztechnik das probate Mittel, um psychologische Themen auf die Bühne zu bringen. Von unserer besonderen Erfahrung von Identität, die wir als eineiiges Zwillingspaar machen, ausgehend, beschäftigen wir uns mit der Grenze zwischen dem Individuum und der Gesellschaft, dem Bedürfnis nach Liebe und dem nach Eigenständigkeit, dem Künstler auf der Bühne und dem Zuschauer. Dabei versuchen wir, unserem Publikum neue Perspektiven zu ermöglichen. Dieses tun wir auch, indem wir an ungewöhnlichen Orten das Setting zwischen Künstler und Publikum neu und interaktiv definieren.

So wie wir in unseren eigenen Produktionen mit dem Zuschauer arbeiten, arbeiten wir in unseren Workshops mit den Schülern. Jedoch werden die Schüler jedes Mal Teil einer Produktion und gestalten mit uns eine Choreographie, mit der sie sich identifizieren. Dabei lernen sie sich selbst besser und eigene neue Seiten kennen.

Der „rote Faden“, der sich durch unsere Arbeit als Choreographen zieht, ist die Verwendung von bekannten literarischen Werken. Wir interpretieren diese Geschichten mit Bezug zur heutigen Realität. Dabei thematisieren wir gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel virtuelles Leben im Internet, Jugendwahn oder Mobbing.

 

KUNST UND SCHULE:

Ein zentrales Anliegen unserer Arbeit ist, den Teilnehmern eines Workshops mit Körper und Bewegung vertrauter zu machen. Wir zeigen, wie man mit Musik und dem Tanz als Körpersprache Situationen und Emotionen ausdrücken kann. Diese neue Erfahrung begeistert viele Schüler.

Ebenso wie Schüler nehmen auch Lehrer an unseren Workshops teil. Emotionale Mauern zwischen Lehrer und Schülern werden oft zum Einsturz gebracht und der Dialog zwischen ihnen verbessert sich. Das Erreichen dieser Ziele unter der Arbeit mit der Kunst des Tanzes ist letztlich unser zentrales Anliegen unserer Projekte

AXEL DEUS


Frankensteiner Straße 19
64297 Darmstadt
Tel.: 06151 9674941
Axel.Deus@gmx.de
Web: http://www.axeldeus.de

Fotografie, Medien, Objektkunst, Illustration


PERSON:

Jeder Tag beeinflusst meine Kunst: Die vielen Kleinen Dinge des Alltages inspirieren gleichermaßen wie die großen, außergewöhnlichen Momente. Hintergrund dabei ist, was man im fernen Osten „Achtsamkeit“ nennt. Und natürlich der Drang, das Erfahrene in eine reflektierte Darstellungsform zu bringen.

Verschiedenheit zu einen, wäre sicher als meine Besonderheit zu nennen. Wer mit „Vielheit“ konfrontiert ist, verzettelt sich leicht. Trotzdem einen Focus zu finden oder auf den Punkt zu kommen, gleichzeitig aber auch viele Aspekte bzw. Medien zu verwenden, ist mein Stilmittel.

 

KUNST UND SCHULE:

Kreativität kommt im Tun – Begreifen hat sehr viel mit der Hand zu tun, da sie etwas be-greift. Wer etwas tut, also mit eigenen Händen macht, begreift auch, was dahinter steht. Das Geheimnis eines Dinges oder Themas offenbart sich nur, wenn man selbst physisch etwas geschaffen hat. Gerade Jugendliche haben den starken Drang, zu lernen oder die Welt zu verstehen. Was kann unmittelbarer die Entdeckungen unterstützen als die künstlerische Darstellung der eigenen Wahrnehmung?

Vor den technischen Aspekten der Umsetzung steht vor allem das Thema: was will der Künstler sagen? Je nach Anspruch der Lehrkraft steht hier ein großes Potenzial für die inhaltliche Bearbeitung einer Unterrichtseinheit zur Verfügung. Stehen hier soziale Themen zur Diskussion? Soll ein literarisches Thema angegangen werden, die moderne bildliche Umsetzung eines Klassikers zum Beispiel?

Wo immer ein Interesse besteht, ein Unterrichtsthema einmal anders zu bearbeiten, mittels eines Panotraits kann man Inhalte vielschichtig visualisieren. Hier wäre eine Kombination von regulärem Unterricht mit meinem künstlerischem Workshop möglich und willkommen.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Panotrait / Panoramafoto:
    Die Arbeit ist eher für Jugendliche (Oberstufe) geeignet, da sehr komplexe mentale wie technische Aspekte erforderlich sind. Für einen Workshop stelle ich mir eine konkrete Arbeitssequenz (ca. 5 Doppelstunden) für ein interaktives Panoramafoto vor. Hierbei können sämtliche spezifischen Interessen der SchülerInnen einbezogen werden.
GESINE DITTMER


Sandbergstraße 8
64295 Darmstadt
Tel.: 0179 3240365

Malerei, Illustration, Raumgestaltung


PERSON:

Das intensive Erleben von Farben hat mich stark geprägt. Meine Bilder sind daher Reisen ins Blaue, ins Grüne, ins Rote. Man wandert durch Landschaften, gedeckte Tische, Obst und Gemüse, durch Wasser und Luft, durch Seinszustände, Bewegungen, Wiederholungen, Variationen und unendliche Möglichkeiten.

Studium der Malerei in Italien, Grafikdesign in Darmstadt (Schwerpunkt Illustration). Seit 2002 tätig im Bereich der Museumspädagogik am Hessischen Landesmuseum Darmstadt im Rahmen der Sonntagsmaler und diverser Workshops.

 

KUNST UND SCHULE:

Mit Kindern zu arbeiten, macht mir sehr viel Spaß- ich habe guten Kontakt zu ihnen und aus der Mischung der Ideen, die die Kinder, die Lehrer und ich selbst mitbringe, entstehen für alle Beteiligte tolle Arbeiten und wir verbringen eine intensive Zeit miteinander.

Ich möchte Kindern ermöglichen,

– die Welt der Farben, Formen und Bewegungen wahrzunehmen,

– die Freiheit im künstlerischen Gestalten zu erleben

– das Skizzieren, Überlegen und Einfühlen, also den Prozess des Gestaltens als spannend zu erfahren

– die Ergebnisse wertzuschätzen im Darüber-Reden und im Gegenseitig-Anteilnehmen, etwa beim Ausstellen der eigenen Arbeiten.

Beim kreativen Entdecken unterstütze ich Kinder und begleite sie beim Entwickeln ihrer Bildideen.

Die Mischung aus vorgegebenem Thema, Materialien und eigener Idee ist der Ausgangspunkt für kreative Prozesse.

In der Zusammenarbeit mit den Lehrern entwickle ich mit Kreativität, Ideen und Einfühlungsvermögen Projekte, die die Themen und Möglichkeiten der jeweiligen SchülerInnen aufgreifen.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Jedes Projekt ist einzigartig:
    Jedes Projekt erarbeite ich mit der jeweiligen Lehrkraft unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse, Fertigkeiten und Bedürfnisse der SchülerInnen. Es gibt jedoch einige grundlegende Aspekte, die mir wichtig sind: 1. Vorübungen, etwa Malen nach Musik, bringen die Kinder in Bewegung und weg von einer Ergebnisorientierung; dazu gehören 2. Skizzenbücher, in denen sie leichte Übungen probieren, Schwung, Farbe und Form testen, um in ein Malgefühl hinein- und vom Kopf-gesteuerten Denken wegzukommen. 3. ausprobiert werden Rhythmen, langsames und schnelles Malen, Malen im Stehen und Sitzen – es werden also verschiedene kreative Äußerungsmöglichkeiten spielerisch durchprobiert. 4. Am Ende einer zielgerichteteren Praxisphase steht ein „Produkt“, das in Form gebracht und gestaltet wird und in einer Abschlusspräsentation eine Würdigung erfährt.
UTE DÖRING


Olbrichweg 15
64287 Darmstadt
Tel.: 06151 44670
mail@utedoering.de
Web: http://www.utedoering.de

Fotografie


PERSON:

Mein künstlerischer Werdegang verläuft parallel zur deutsch-deutschen Geschichte der letzten Jahrzehnte. Bis in die 90-iger Jahre arbeitete ich ausschließlich auf schwarz-weiß-Material. In der Dunkelkammer entstanden Serien, die sich mit meiner Herkunft und der Existenz des Körpers im Raum beschäftigten. Zunehmend entstanden auch Fotoobjekte und Installationen, die den Raum in die Konzepte einbezogen.

Mit dem Umzug in die alten Bundesländer in den 90-er Jahren erweiterten neue Sichtweisen und Erfahrungen meine Themen. Ich begann in Farbe zu arbeiten. Auch die Möglichkeiten der digitalen Bearbeitung analoger Vorlagen gewinnen besonders für meine Fotoinstallationen und Stoffdrucke an Bedeutung.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich möchte den Kindern und Jugendlichen die spannende Welt der Fotografie näherbringen. Deshalb stelle ich eine Vielzahl fotografischer Mittel und Möglichkeiten beim Fotografieren, aber auch bei der digitalen Nachbearbeitung vor.

Neben der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit mit Kindern, ihren Blick für die Umgebung zu schärfen und einen ganz eigenen Blick für die Dinge des Alltags zu entwickeln.

Dazu gehört auch in besonderem Maße, ihr Augenmerk auf die uns umgebende Bilderwelt zu lenken.

Welche Rolle spielen Bilder in unserem Alltag?
Wie entstehen und „funktionieren“ Bilder?
Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Bild?
Wie gehen wir mit der größer werdenden Bilderwelt um?
Welche Verantwortung haben wir den Bildern gegenüber?

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Analoge Fotografie:
    Fotografische Exkursion – Fotografieren auf Filmmaterial Anfertigen von Fotogrammen in der Dunkelkammer Filmentwicklung Vergrößerungen in der Dunkelkammer (Dunkelkammer steht zur Verfügung)
  • Analoge und digitale Fotografie:
    Anfertigen von Fotogrammen in der Dunkelkammer Fotografische Exkursion (evtl. im STudio bzw. mit portabler Blitzanlage) Einführung in die theoretischen Grundlagen der digitalen Fotografie Bildoptimierung am Computer Gestaltung von Bildmontagen (Voraussetzung ist ein Computerschulungsraum mit einer Bildbearbeitungssoftware – empfohlen wird Photoshop Elements von Adobe)
  • Digitale Fotografie und Bildbearbeitung:
    Fotografische Exkursion (evtl. im Studio oder mit portabler Blitzanlage) Einführung in die theoretischen Grundlagen der digitalen Fotografie Bildoptimierung am Computer Gestaltung von Bildmontagen (Voraussetzung ist ein Computerschulungsraum mit Bildbearbeitungssoftware, empfohlen wird Photoshop Elements von Adobe)
TILMAN DÖRING

Kranichsteiner-Str. 28
64289 Darmstadt
Tel.: 0163 – 2886980
tilmandoering@gmx.de
Web: http://www.tilmandoering.de

Poetry Slam (Bühnenliteratur)


PERSON:

Zentral ist für mich in meinem Schreiben das Spiel mit Emotionen. Die Ambivalenz, die in jedem von uns steckt, steckt eigentlich auch in jedem meiner Texte, sei der schmale Grat zwischen Feiern und Verfall, sei es das Fern- und das Heimweh auf Reisen…etc.

Durch zahlreiche Auftritte als Bühnenpoet durfte ich immer wieder erfahren, wie wichtig und wie intensiv die direkte Kommunikation mit Menschen sein kann, vor allem in der Kunst.

Als Bühnenkünstler ist es mir wichtig, Spannungen aufzubauen, einen direkten Dialog herzustellen zwischen Künstler, Kunstwerk und dem Publikum. Ich versuche mein Publikum in gleichem Maße zu unterhalten, wie ich versuche einen Reflektionsantrieb zu geben.

 

KUNST UND SCHULE:

Durch Kunst kann eine sehr hohe Selbstrefektion stattfinden, die dem Schüler zu Beginn gar nicht unbedingt bewusst sein muss. Diese Reflektion schafft eine enorme Stärkung der Persönlichkeit und wirkt sich positiv auf alle Lebensbereiche aus.

Wichtig ist mir den Schülern ein gefestigtes Selbstbild zu vermitteln. Neben einer Lust zum Schreiben und eigenständigen Denken ist es mir wichtig, Werte wie zum Beispiel „Respekt“ zu vermitteln.

In gemeinsamen Performanceübungen, bei denen die Schüler ihre Texte einer Gruppe vortragen und anschließend in der Gruppe reflektieren, sollen die Schüler lernen ihren Gedanken/Ideen/Meinungen nicht nur textlich, sondern auch körperlich Ausdruck zu verleihen.

 

NUSHAFERIN (NUSCHIN) FEKRAT

Margaretenstraße 8
64347 Griesheim
Tel.: 06155-868685 / 0174-9037546
painting.lab@web.de
Web: http://www.kidspaintinglab.de

Malerei


PERSON:

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.“ Friedrich Schiller

Seit meiner Kindheit ist Malen meine große Leidenschaft.

Durch Porträtieren, Zeichnen und Malen habe ich mich stets frei gefühlt.

Für mich ist Kunst eine Möglichkeit, schöne Momente zu verewigen.

Parallel zu meinem Studium als Hebamme habe ich verschiedene Techniken der bildenden Kunst an der Kunsthochschule in Mashad, Iran, erworben.

Ich biete Malkurse in Zeichnen und Malen mit Acryl- und Aquarellfarben für Kinder und Jugendliche in meinem Atelier in Griesheim an.

 

KUNST UND SCHULE:

Durch Kunst können Kinder und Jugendliche sich neu erfinden. Sie begreifen die Welt um sich und betrachten sie aus einer differenzierteren Perspektive. Sie sehen die Farben in der Natur intensiver und achten sehr auf die Details. Wahrnehmung, Urteilsfähigkeit und kreatives Denken wird dadurch befördert.

Kinder, die in einem bildnerisch-gestalterischen Bereich sich ausleben können, sind erwiesenermaßen auch in anderen Schulfächern erfolgreich.

RITULA FRÄNKEL

Erlenweg 6
64287 Darmstadt
Tel.: 0172 7533419
ritula.fraenkel@gmail.com

Installation


PERSON:

Ich bin wesentlich geprägt von der eigenen Lebensgeschichte und dem Leben in einer anderen Kultur: Ich lebte 22 Jahre in Jamaica.

Ich arbeite bevorzugt in und mit Archiven mit historischen Dokumenten, die ich in meine visuelle künstlerische Sprache übersetze.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich möchte Kindern und Jugendlichen historische Ereignisse näher bringen, ohne Bewertung, und ihre Reflexionsfähigkeit fördern. Aber auch die Lehrkräfte dürfen sich gern kreativ einbringen und mitarbeiten.

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Jüdisches Leben alltagsnah erleben:
    In Kooperation mit der jüdischen Gemeinde Darmstadt und dem Gemeindemuseum, das als Lernort dient, kann die Geschichte der Juden in Darmstadt kennengelernt werden, um jüdisches Leben nicht aus der Perspektive der „Opfersicht“ zu sehen und um Alltagsleben und jüdisches kulturelles Leben zu vermitteln.
FREDERIK FREBER

Liebigstraße 35
64293 Darmstadt
Tel.: 0157 / 859 493 36
info@frederik-freber-mediengestaltung.de
Web: http://www.youtube.com/user/FFMediengestaltung

Medien


PERSON:

Nach einer Ausbildung zum Werbekaufmann absolvierte ich ein Studium an der h_da Darmstadt im Studiengang Media Production (Bachelor of Arts).

Seitdem arbeite ich als freiberuflicher Mediengestalter. Zu meinen Tätigkeiten gehören Bühnentechnik, Video, Webdesign und Medienpädagogik.

 

KUNST UND SCHULE:

In der Zusammenarbeit mit Schülern fokussiere ich mich auf 3 grundlegende Ziele:

Die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation fördern (Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten).

Kenntnis der technischen und organisatorischen Bedingungen vermitteln (Kamera, Ton, Licht, Schnitt).

Kompetente Rezeption erarbeiten (Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung).

ERIC HAUG

65195 Wiesbaden
Tel.: 0176-61127399
eric.haug@web.de
Web: http://www.theater-3-d.com

Theater, Literatur


PERSON:

Die Kunst kann und soll Anstöße für gesellschaftliche Veränderungen geben – dafür brenne ich!

Als Erstklässler im Weihnachtsmärchen „Sindbad der Seefahrer“ im Stadttheater Baden-Baden beschloss ich: „Das mache ich auch!“ – 20 Jahre später stand ich für mein erstes Engagement im Weihnachtsmärchen „Kleine Hexe“ auf der Bühne des Stadttheater Baden-Baden.

Prinzipiell beeinflussen mich die Arbeiten von Michael Thalheimer auf meinem Weg als Künstler, seit meiner Hospitanz bei einer seiner Regiearbeiten.

Die Fokussierung auf den künstlerischen Prozess (nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“), liegt mir am Herzen: Stichwort ‚Prozessorientierung‘: Aus Improvisationen und der Erlebenswelt der Kinder entstehen Stücke, auch schulisch schwache Kinder entdecken durch das „Spielen“ neue Stärken und Kompetenzen.

(Schüler, denen „nachgesagt wird, dass sie nicht gut deutsch könnten, sprechen plötzlich im Spiel fließend Deutsch). Ich suche dabei stets nach dem Passenden für die jeweilige Gruppe, nach dem richtigen Mass zwischen “langer Leine”, die den Prozess anstoßen kann, und einer “künstlerischen Disziplin”.

 

KUNST UND SCHULE:

Durch Phantasie und spielerisches Ausprobieren lassen sich auch brisante Themen angehen und neue Lösungswege finden sowie direkt erlebbar machen. Dieser Prozess ist für mich wesentlicher Bestandteil der individuellen Persönlichkeitsfindung eines jeden Menschen.

In der Zusammenarbeit mit Lehrkräften ist es mir wichtig, gemeinsam alte Wege zu verlassen und neue Methoden gemeinsam auszuprobieren. Prozesse entstehen zu lassen und gemeinsam zu evaluieren.

Als Theater 3D haben wir zwei Schwerpunkte: Literatur und Gewaltprävention.

JÖRN HEILMANN

Dieburger Straße 191
64287 Darmstadt
Tel.: 06151 788896
post@joernheilmann.de
Web: http://www.joernheilmann.de

Malerei, Graffiti


PERSON:

Einfluss:

– Jugendlicher Kunstausdruck der HIP HOP-Kultur der 80´er Jahre
– Street-Art, Pop-Art
– Projektarbeit mit Künstlern aus unterschiedlichen künstlerischen Sparten

Besonderheit/Individualität:

– Großflächengestaltung im öffentlichen Raum
– Verbindung von freier Kunst und angewandter Gestaltung
– freie experimentelle Malerei

Kompetenz:

Jörn Heilmann studierte Kommunikations-Design in Darmstadt und Bildende Kunst in Offenbach. Er leitete 15 Jahre eine Kreativagentur im Bereich Kommunikationsdesign. Neben seiner Tätigkeit als Designer ist er als Ausbildungsbetreuer (Mediengestaltung) aktiv. Er arbeitet vorwiegend im Bereich der angewandten Gestaltung und im frei künstlerischen Bereich. Arbeitsschwerpunkt sind Farb- und Formgebung bei Großflächengestaltungen im öffentlichen Raum und freikünstlerischen Leinwandarbeiten. Seit 1996 veranstaltet er Gestaltungs-Workshops in Kooperation mit öffentlichen und privaten Trägern, u.a. der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Jörn Heilmann begann 1987 als einer der ersten Graffiti-Sprayer Deutschlands mit konzeptionellen Wandgestaltungen.

 

KUNST UND SCHULE:

Künstlerisches Anliegen in Zusammenarbeit mit Kindern/Jugendlichen:
– auf Augenhöhe begegnen
– Kreativitätsmotivation und Technikvermittlung
– Prozessarbeit von professionellen Großflächengestaltungen
– gezielter Einsatz von Sprühdose, Wandfarbe, Schablone etc. als zeitgemäßes Ausdrucksmittel
– sensibilisierte Wahrnehmung und Differenzierung von legaler Gestaltung und illegaler Schmiererei
– sozialpädagogische Nachhaltigkeit schaffen (Stärkung von Eigeninitiative und Engagement)
– kreatives Erleben der eigenen Identität (Teil des Ganzen)
– projektbegleitende berufsspezifische Beratung zum Bereich Freie Kunst und Design (Erfahrungsberichte u.a. als Ausbildungsleiter)

Künstlerisches Anliegen in Zusammenarbeit mit Lehrkräften:
– Erfahrungsaustausch
– freikünstlerische Unterstützung des vorgegebenen Lehrplans
– Integration aktueller Kursthemen
– kreatives Miteinander

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Aufwertung öffentlicher (Schul-)Flächen …
    … mit nachhaltiger Schutzfunktion durch Identifikationscharakter
  • Positive Präsentation jugendlicher Ausdruckskraft und Kreativität:
    Direkte Beteiligung z.B. am optischen Stadtbild
JULIANA JAEGER

Gutenbergstraße 54
64289 Darmstadt
Tel.: 06151-74490 oder 0170-2423003

Malerei, Collage, Objektkunst, Zeichnung


PERSON:

Warum und aus welcher Motivation heraus ich Kunst mache? Mich hat die Erfahrung beeinflusst, dass ich zum Lernen und Erforschen von dem mir bisher Unbekannten durch den Einsatz meiner künstlerischen Mittel leichter und lustvoller an mein Ziel gelangen kann.

Ich arbeite projektbezogen und erlaube mir bewusst die Freiheit, zu lernen, zu forschen, zu hinterfragen, Unbewusstes bewusst zu machen, aufkommende Fragen zu veranschaulichen. Ich lege mich jedoch dabei nicht auf die bereits üblichen und konventionellen künstlerischen Techniken fest, sondern entwickle zu jedem Projekt die passenden künstlerischen Mittel, die zur Veranschaulichung behilflich sind.

 

KUNST UND SCHULE:

Kunst sensibilisiert und hilft Kindern, ihre naturgemäß gut ausgebildete Wahrnehmung beizubehalten oder /und sie zu verfeinern und zu bereichern.

Kunst vermittelt und übt gestalterisches Können.

Kinder und Jugendliche können durch künstlerisches Schaffen ihrer Emotionalität und Individualität Ausdruck geben.

Für Kinder und Jugendliche, die sich im Klassenverband, bedingt durch schwache schulische Leistungen, nicht mehr wohlfühlen und die sich aus diesem Grunde nicht akzeptiert fühlen und auffällig werden, können durch die ganz anderen Erfordernisse in künstlerischen Bereichen besondere Stärken entwickeln, die wiederum von der Gruppe positiv registriert, belohnt und beachtet werden. Durch das Aufholen von Anerkenntnis wächst das Selbstbewusstsein und verhilft somit auch in den Leistungen der schulischen Fächer erneut den Anschluss zu finden.

Da Kinder und Jugendliche sich durch kreatives Tun darin üben können, sich als Individuum zu begreifen und da sie beim künstlerischen Arbeiten beispielsweise beim Malen, Zeichnen, Bauen, Handwerken durch sichtbare und anschauliche Ergebnisse für ihr eigenständiges Handeln und für Ihre Entschlusskraft belohnt werden, wird ihr Selbstvertrauen gestärkt. Ein Ziel, das sowohl den Lehrkräften als auch den Künstlern ein Anliegen ist.

Ich arbeite sehr gerne parallel und unterstützend in den Bereichen, die gerade im Schulunterricht Thema sind. OB IN BIO, MATHE, SPRACHEN … ETC. …

ich entwickle gerne zu jedem Gebiet ein künstlerisch-spielerisches Programm, das den Schulstoff anschaulich und mit den eigenen Händen und Gedanken greifbar macht…..

FRIEDHELM KÄNDLER

Striehlstraße 26
30159 Hannover
Tel.: 0170 9624890
FK@4k4.net
Web: http://friedhelmkaendler.de

Literatur, Theater


PERSON:

Geboren 1950, Studium Lehramt für Grund- und Hauptschulen in den Fächern Deutsch, Kunst und ev. Religion; u.a. tätig gewesen als Referent für Erwachsenenbildung/Elternbildung sowie in der Medienpädagogik, danach freischaffender Schriftsteller, vorrangig für die Bühne, sowie tätig als Auftrittskünstler und Regisseur sowie in der Kinder- und Jugendarbeit.

Preisträger der Ingberter Pfanne, des Wilhelmshavener Knurrhahn, des Pfungstädter Knopf. Begründer der Kunstrichtung des WoWo als Frage auf die Antwort des Dada.

 

KUNST UND SCHULE:

In SchülerInnen die eigene Stimme, die eigene Kreativität zu wecken, indem sie zum Texten veranlasst, zur Bewegung im Raum animiert, zum Erproben ihrer Sprechwerkzeuge und ihrer Körperhaltung ermutigt werden, das ist Anliegen der literarischen und performerischen Workshoparbeit von Friedhelm Kändler.

MATTHIAS KNEIP

Schubertstraße 26 d
93053 Regensburg
Tel.: 01577 2562506
matkneip@gmx.de
Web: http://www.matthiaskneip.de

Literatur


PERSON:

Seit vielen Jahren bewege ich mich zwischen Deutschland und Polen, weshalb auch mein literarisches Werk vor allem von der Idee geprägt ist, Polen auf humorvolle, aber auch informative Art und Weise den deutschen Lesern näher zu bringen.

Die Texte von Herbert Grönemeier sowie die Gedichte von Tadeusz Rózewicz, Günter Eich und Wislawa Szymborska haben meine Literatur beeinflusst. Meine Gedichte, die sich durch einen spielerischen Umgang mit Sprache sowie hintergründigen Humor auszeichnen, wurden u.a. ins Polnische, Japanische und Ukrainische übersetzt.

 

KUNST UND SCHULE:

Seit über 20 Jahren reise ich durch deutsche Schulen, um insbesondere Jugendlichen für die Auseinandersetzung mit Lyrik und Polen zu gewinnen.

Die meisten der von mir angebotenen Programme sind auf die Bedürfnisse von Lehrern und Schülern hin entwickelt und werden zusätzlich an spezifische Wünsche der Partner angepasst (Schüleraustausch, Lyrikthemen im Lehrplan, Klassenstufen usw.)

Weitere Programme finden Sie auf meiner Homepage.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • „Polen entdecken“. Lesung und Diskussion:
    Im Rahmen dieser literarischen Lesung werden anhand von humorvollen, aber auch nachdenklichen Texten Einblicke in den Alltag und die Kultur des östlichen Nachbarlandes vermittelt. Alltagsunterschiede zwischen Deutschland und Polen werden ebenso vorgeführt wie verschiedene interkulturelle „Fettnäpfchen“, die einen als Deutschen bei einem Besuch in Polen erwarten. Grundlage der Veranstaltung sind die Bücher „Grundsteine im Gepäck. Begegnungen mit Polen“ sowie „Polenreise. Orte, die ein Land erzählen“ und „Ostpolenreise“ von Matthias Kneip.
  • Interkulturelle Schulung „Als Deutscher in Polen“:
    Was erwartet einen deutschen Unternehmer in Polen? Mit welchen Kommunikationssituationen muss er rechnen? Schülern werden vor dem Hintergrund einer allgemeinen Landeskunde konkrete Situationen vorgestellt, die diskutiert und analysiert werden. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Gymnasiasten und Berufsschüler, die für interkulturelle Kommunikationssituationen Interesse zeigen. Es geht dabei weniger um wirtschaftliches Fachwissen als um allgemeine Alltags- und Verhandlungssituationen (geeignet ab Jgst. 11 bzw. Berufsschule).
  • „Polenreise“ und / oder „Ostpolenreise“:
    Vor dem Hintergrund gezeigter Bilder werden in kurzen Prosatexten Eindrücke der schönsten polnischen Städte und Landschaften vermittelt. Darüber hinaus vermittelt die Veranstaltung praktische Tipps sowohl für private als auch für organisierte Reisen.
ANDREAS KONRAD

Goebelstraße 21
64293 Darmstadt
Tel.: 0151/21338304
mollerkonrad@web.de
Web: http://www.theater-lakritz.com/

Theater


PERSON:

Ich denke, das Individuellste an meiner Arbeit ist, dass ich sehr gerne interagiere. Als eine Bühnenfigur mit dem Publikum außerhalb der Bühne umzugehen, es zu irritieren, zu überraschen und zu fesseln macht mir besonders viel Spaß. Hinter der Maske der Figur, den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, macht mir Freude. Die Menschen aus ihrem Alltagstrott heraus zu holen und ihren Geist neu zu beleben, ist eines meiner persönlichen Ziele.

 

KUNST UND SCHULE:

Wir versuchen in mehreren Übungen einem Klassenverband oder einer Gruppe ein Gefühl für das Ensemble zu vermitteln. Auch erleben sie, dass aus einer oberflächlich betrachteten „sinnlosen oder peinlichen“ Übung eine ganz eigene Erfahrung für das Erleben von Gruppe, Gefühlen oder dem eigenen Körper werden kann. Weiterhin unterstützen wir die Kinder darin, ihren Körper als Ausdrucksmittel zu benutzen und beherrschen zu lernen. All das untermauert die textliche Ebene.

Die Lehrkräfte gehen mit uns ebenfalls einen Weg, der ihnen oftmals „seltsam“ oder „unnötig“ erscheint. Da unser Fokus auf Bewegung, Gefühl und Ensemblebildung beruht, suchen wir die Stärke der DarstellerInnen nicht alleine im Ausdruck des Textes. Unser Weg unterstützt, die Energie, einen Text zu sprechen sozusagen von „innen“. Denn wer wütend ist, der spricht meist laut. Und wer geheimnisvoll sein will, wird flüstern. Die Klärung einer Situation und der inneren Einstellung dazu sind die Fundamente für den Text, den wir natürlich bei der Artikulation, der Betonung und der Klarheit ebenfalls weiter bearbeiten.

BEATE KOSLOWSKI

Waldstrasse 52
64569 Nauheim
Tel.: 0160 4337811
atelier@koslowski.ws
Web: http://www.koslowski.ws

Malerei


PERSON:

Ich male, seit ich einen Pinsel halten kann, habe zwei Staatsexamen und einen Magister in Kunstpädagogik.

Sehr wichtig für meine eigene Lehre war H.W. Wirth. Er ist ein Maler von Rang, er hielt an der Frankfurter Goethe-Universität Vorlesungen über Ästhetik, die mich das Wesen der Kunst begreifen ließen und die bis heute das Fundament meiner Arbeit sind. Er führte mich in meiner Malerei zu mir selbst.

Der alte Marcel Marceau sagte, nur wer einen Meister habe, könne selbst einer werden.

 

KUNST UND SCHULE:

Kinder und Jugendliche brauchen konkrete malerische Anweisungen. Sie müssen sich in der Welt einordnen und ihre Richtung finden und sie malen sich erwachsen.

HANS KREISLE

Tel.: 06151-963452 / 01573-4935673
hkreisle@gmx.de

Musik, Theater


PERSON:

Schon als Jugendlicher begeisterte mich Musik. Ich habe mir dann im Selbsstudium Mundharmonikaspielen und in der Folge Noten- und Harmonielehre beigebracht.

Bereits mit 17 Jahren spielte ich in einer Band und machte meine ersten Bühnenerfahrungen. Seit dieser Zeit ist es mir ein Bedürfnis Musik zu machen.

Seit ca. 10 Jahrem spiele ich Theater, (zunächst Kindertheater in der Petrusgemeinde, seit 2 Jahren Erwachsenenheater im Mollerhaus. Hier sowohl auf , als auch hinter der Bühne, als Schauspieler und als Musiker/Tontechniker.

Mein besonderes Interesse gilt dem stetigen Wechsel zwischen Rhythmus und Improvisation und das auch überkreuz: improvisierter Rhythmus und rhythmische Improvisation.

 

KUNST UND SCHULE:

Seit 20 Jahren Erfahrung als privater Mundharmonikalehrer für Jugendliche und junge Erwachsene.

In unregelmäßigen Abständen Rhythmus- und Wahrnehmungsspiele im Kindergarten der Petrusgemeinde.
„Musikalische Pause“ in der Bessunger Schule.
Workshop „Jazz for kids“ in der Bessunger Schule mit Abschlusskonzert.
Koordination des Workshops „Jazz for kids“ in der Bessunger Schule.
Als Mitglied des Teams „Musikalische Pause“beteiligt an der Organisation und Durchführung der gleichnamigen Veranstaltung.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Blues-Harp für Einsteiger:
    Mundharmonika als ideales Instrument um Kinder und Jugendliche, um sie in die wunderbare Welt der afro-amerikanischen Musik einzuführen.
  • Jazz for Kids:
    Ausbau meines Workshops „Jazz for Kids“ zur AG.
  • Sketch as Sketch can!:
    Einführung in die Schauspielerei.
  • Wie kommt der Ton zum Film?:
    Musik, Sounds und Effekte für selbstproduzierte Filme.
BERIT LANG

Spessartstraße 51
63834 Sulzbach am Main
Tel.: 06028 998317 / 0171 2781494
fb.lang@t-online.de

Musik, Tanz


PERSON:

Mein gestalterischer Schwerpunkt liegt in der Musik. Als Kammermusikerin, Orchestermusikerin Musikpädagogin und Elermentare Musikpädagogik beschäftige ich mich v.a. mit Viola, Geige, Klavier und Gesang. Ein besonderes Steckenpferd von mir ist das Musiktheater.

Die Freude an der Musik und die Tatsache damit Emotionen ausdrücken zu können, die alle verstehen, egal welche Sprache die Menschen sprechen oder wie alt sie sind, begeistert mich bei dieser Arbeit immer wieder.

Meine Begabung liegt darin, besonders Kinder in den Bann der Musik und deren Geschichten mit einzubeziehen und gemeinsam etwas zu entwickeln.

 

KUNST UND SCHULE:

Wenn man von der Musik und ihrer Bewegung ausgeht, gibt sie den Kindern eine gute Möglichkeit, gerade in einer Klasse sich als Gruppe zu fühlen, aufeinander einzugehen und das soziale Miteinander zu schulen. In jedem Kind steckt Musikalität und Freude an Musik, die nur geweckt werden muss. Die Ordnung in der Musik strukturiert die Bewegung und die Wahrnehmung des Kindes und gibt ihm somit Sicherheit, Ruhe und Selbtbewusstsein.

Ich arbeite normalerweise eng mit Heide Walter zusammen – viel in Darmstädter Grundschulen, auch und besonders gern in Brennpunktschulen mit Klassen, in denen gerade mal 2-3 deutsche Kinder sind. Ich war so glücklich darüber, den Kindern mit Hilfe der Musik das Märchen „Jorinde und Joringel“ nahe zu bringen und ihre Freude an der gemeinsamen Bewegung zu sehen.

KLAUS LAVIES

Lauteschlägerstraße 28
64289 Darmstadt
Tel.: 06151-4923014
hoffart@arcor.de
Web: http://www.hoffart-theater.de

Theater


PERSON:

Seit 2000 unterrichte ich Kinder und Jugendliche in meinem Theater, wo seitdem ca. 80 Theaterprojektwochen mit Schulen und ca. 40 Produktionen mit meinen Kinder- und Jugendtheatergruppen aufgeführt wurden. Insgesamt habe ich ca. 300 Aufführungen begleitet.

Geboren am 16.2.62 in Treysa/Schwalmstadt

82-86 Pantomime und Schauspielausbildung bei Prof.M.Lipinsky in Ffm a.M.

Seit 86 in Darmstadt als freischaffender Pantomime, Schauspieler, Theaterpädagoge

Seit 95 Leiter des Hoffarttheaters

 

KUNST UND SCHULE:

Seit Beginn an bei Schule kreativ dabeigewesen. Seit vielen Jahren habe ich mit vielen Darmstädter Schulen Theaterprojekte durchgeführt.

 

JULIA LEHN

Göbelstr. 21
64293 Darmstadt
Tel.: 06151 – 9507955
julehn@gmx.de
Web: www.theater-lakritz.com

Theater


PERSON:

Schauspielerin bei Theater Lakritz Darmstadt

Bühnenclownin (Abschlussklasse 2010 Theater Transit)

Theaterpädagogin (BUT)

Physical Studies am Mime Center Köln 2014 – 2015

 

KUNST UND SCHULE:

Theater ist Teamplay, ist Ensemblearbeit. Ohne dies funktioniert kein Theater.

Theater macht schön und stärkt das Selbstbewusstsein. Jeder kann davon profitieren.
 Oft erleben Lehrkräfte ihre Schüler in der Theaterarbeit ganz anders, sehen die Entwicklung, das wachsende Selbstbewusstsein und den anderen Blickwinkel.

Auch werden die Kinder und Jugendlichen von ihren Mitschülern plötzlich ganz anders wahrgenommen.
 Dies trägt positiv zum weiteren Klassenverband bei.

Gerne nehme ich Lehrkräfte mit auf die Reise – ob als Beobachter oder Überraschungsgast. Fortbildungen sind ebenfalls möglich.

BJÖRN LEHN

Goebelstr. 21
64293 Darmstadt
bjoern.lehn@theater-lakritz.com
Web: www.theater-lakritz.com

Theater


TANJA LEONHARDT

Im Eichbusch 7
64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152 – 719997
info@atelierleonhardt.de
Web: http://www.atelierleonhardt.de

Objektkunst, Literatur, LandArt


PERSON:

Verheiratet und Mutter von zwei Kindern / Geboren 1966 in Groß-Gerau / Studium der Freien Bildenden Kunst an der Universität Mainz, FB Bildende Kunst / 1991 Diplom im Hauptfach Schriftkunst und Meisterschülerin bei Prof. A. Grimm

Gründung des „Atelier Leonhardt“ mit dem Schwerpunkt Schriftkunst im angewandten und künstlerischen Bezug.

Weiterbildung in den Bereichen Psychologie (insbes. Entwicklungs- und Wahrnehmungspsychologie) und Philosophie (Ästhetik und Sprache)

Lehrtätigkeit u.a. am Mainzer Institut für Buchwissenschaft, Klingspor-Museum Offenbach, Rudolf-Koch-Gymnasium Offenbach sowie in diversen künstlerischen Projekten an staatlichen Schulen

Zahlreiche Ausstellungen und Lesungen und Performances im Bereich zwischen Literatur und Schriftkunst

 

KUNST UND SCHULE:

Besonders eignen sich die Kurse für berufliche Schulen, Berufliche Gymnasien und gymnasiale Mittel- und Oberstufen (Jgs. 8 – 11).

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Erste Zugänge zu Schrift und Wort:
    In kurzen Unterrichtseinheiten (Doppelstunde) können handwerkliche Grundlagen zum historischen Schreiben vermittelt werden: Schreiben mit der Breitfeder, dem Pinsel, Antiqua, Textur usw. Dies kann bis zu einer freien Übung zur Handschrift im Spannungsfeld zwischen Schrift und abstrakter Zeichnung führen. Als Schriftkünstlerin bewege ich mich bei meinen Workshops immer im Spannungsbereich zwischen Bildender Kunst und Literatur. Ein Schriftunterricht kann daher die Betonung stark auf grafische Aspekte legen oder aber mehr in Richtung Kreatives Schreiben. Das Feld dazwischen ist ungemein weit.
  • Buchprojekt Seidenbuch:
    Bei meinen ersten Projektwochen ging es um Seidenbuchobjekte, „Bücher im Wind“, die ich an unterschiedlichen Schulformen mit Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 11 durchgeführt habe. Beim Thema Buch/Künstlerbuch bietet sich der Brückenschlag zum Fach Deutsch an. Ausführliche Dokumentationen zu diesen Projekten finden Sie ebenfalls in www.kulta-ev.de oder auch auf meiner Homepage unter http://www.atelierleonhardt.de/LBS.htm Die Schüler fertigen sich hierbei eigene Alphabet-Stempel, mit denen große Seidentücher (ca. 140 x 100cm) mit Buchdruckfarbe bestempelt werden. Das künstlerisch/handwerkliche Niveau sowie der wissenschaftliche Background werden an das Alter der Schüler und an die Schulform angepasst. Diese Technik bietet für alle Schüler Möglichkeiten des Zugang zu eigenem, erfolgreichem und kreativem Umgang mit Schrift und Text. Die Gruppenarbeit fördert das Sozialverhalten, das Material Seide inspiriert und beflügelt die Schüler. Die fertigen, farbigen Buchobjekte können in der Schule/im Schulhof installiert werden und sind in jedem Falle „Hingucker“: http://www.youtube.com/watch?v=52stcMpDpoE Seidenbücher der RKS Offenbach sind im Rahmen des Wettbewerbs der Quandt-Stiftung „Trialog der Kulturen“ als Brücken der Verständigung an Schulen im Ausland verschickt worden. Das Startervideo zum Projekt finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=-xGpo3vzymU
  • Videoprojekt Schreib-Performance:
    Ich arbeite gerne in Kooperation mit Fachlehrern, die gerade eindringliche, vielleicht auch schwer zugängliche Texte behandeln. Eine Schreib-Performance kann ein guter Einstieg in anspruchsvolle Themen sein. An der Rudolf-Koch-Schule Offenbach habe ich gemeinsam mit Deutsch- und Religionslehrern einen neuen Zugang zum Lehrstoff kreiert: die Schreib-Performance. Hierbei entstehen kurze Video-Clips, bei denen es um den Akt des Schreibens geht: Die Schüler schreiben in ungewöhnlicher Form Schlüsseltexte der jeweiligen Lektüre, so entstanden höchst eindringliche Performances zum „Hohen Lied“ oder zu Franz Kafkas „Brief an den Vater“. (Aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen gibt es diese Videos nicht in öffentlichen Internetplattformen.)
ANDREAS MANNS

Moosbergstraße 68
64285 Darmstadt
Tel.: 06151-2792347
mail@andreas-manns.de
Web: www.andreas-manns.de

Musik


PERSON:

Jahrgang 1977,
 erste musikalische Ausbildung in der Grundschule (Chor & Blockflöte)

Während der Mittel-/Oberstufe Klavier- & E-Bassunterricht und Teilnahme in der Schul-Big Band

1999-2003 Musikstudium an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg (Diplom in 2003: Jazz E- Bass)

Langjähriges Mitglied des Landes Jugend Jazz Orchester Hessen

 

KUNST UND SCHULE:

Neben meiner künstlerischen Tätigkeit unterrichte ich auch seit 2001 privat und an gemeinbildenden Schulen (Gymnasium Gernsheim, Schuldorf Bergstraße und Luise-Büchner-Schule Groß-Gerau). Dort gebe ich Unterricht im Fach E-Bass und leite einige Ensembles.

Darüber hinaus bin ich seit 3 Jahren Musikalischer Leiter der Magic Sound Big Band in Darmstadt-Griesheim (Jazz Ensemble).

Highlights sind immer wieder die Probenwochen der Luise-Büchner-Schule. Dort werden neben intensiven Proben auch immer Titel der einzelnen Ensembles in Eigenregie aufgenommen und im Anschluss eine CD der aufgenommen Titel erstellt.

Auch die Probenwochen der Big Band des Gymnasiums Gernsheim und der Big Band des Schuldorfs Bergstraße sowie die damit verbundenen Register und Tuttiproben gehören zu den besonderen Höhepunkten meiner pädagogischen Tätigkeit.

BAYE CHEIKH MATALA MBAYE

Im Setzling 8
61440 Oberursel
Tel.: 061712875858 oder 015703366005
Web: http://www.impuls-perkussion.de/Baye_Cheikh.html

Musik


PERSON:

In meiner Heimat Senegal begann ich im Alter von 14 Jahren die Rhythmen der Trommel zu studieren. Bedingt durch unsere Kultur und meine Zugehörigkeit zu der Kaste der Griots, die die Bewahrer der Musik und Geschichten unseres Stammes sind, wurde mir die Affinität zu Trommeln in die Wiege gelegt. Auch heute noch werden wir zu Zeremonien wie Geburt, Taufe und Hochzeit gerufen, denn bei vielen traditionellen Zeremonien ist die Anwesenheit von Griots unverzichtbar.

Seit mehr als 20 Jahren gehört mein Herz dem Trommeln. Mein Leben ist bestimmt vom Rhythmus, ich liebe es Kindern und Erwachsenen das Feuer der afrikanischen Trommeln zu vermitteln.

Ich veranstalte Trommelworkshops für Kinder und Erwachsene, seit 4 Jahren unterrichte ich an der VHS Oberursel, veranstalte Bodyperkussionevents und Talkingdrumevents, ebenso bin Mitglied in verschiedenen traditionellen, afrikanischen Trommelgruppen.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich liebe die Arbeit mit Kindern, denn Kinder machen gerne mit und schaffen
damit eine gute Stimmung. Das sind die besten Voraussetzungen für die Umsetzung meines beruflichen Leitsatzes: Alle sollen Spaß haben.

 

PAVEL ODVODY

Sandbergstr. 13
64285 Darmstadt
Tel.: 06151 714672
mail@pavelodvody.de

Fotografie, Malerei


PERSON:

Studierter Fotodesigner, seit mehr als 30 Jahren als freier Fotograf und Auftragsfotograf tätig, eine Zeit lang auch in der Werbung. Ausstellungen im In- und Ausland, einige Kunststipendien, mehrere Publikationen u.ä..

 

KUNST UND SCHULE:

Ich habe Schule-Kreativ Projekte bereits an drei Darmstädter Schulen mehrmals durchgeführt. Ich hoffe, es war für beide Seiten von Belang.

ULI PARTHEIL

Jahnstrasse 49
64285 Darmstadt
Tel.: 06151 665138
uli.partheil@web.de
Web: http://www.ulipartheil.de

Musik


PERSON:

Alle Erfahrungen die ich im Laufe meines Lebens machte, finden sich in irgendeiner Form in meiner Musik wieder. Im besonderen Maße aber wohl die musikalischen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit großen Musikerpersönlichkeiten.

Bei der Entwicklung meiner Musik lasse ich mich z.B. gerne von Literatur inspirieren. Ein wichtiges Moment in meiner Musik ist die gemeinsame Improvisation. Individualität, Originalität, Vielfalt und Fantasie aber auch technisches Können gehören für mich zur wichtigen Entwicklung einer persönlichen musikalischen Sprache.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich erfahre immer wieder, dass bei Kindern und Jugendlichen durch den Umgang mit einer Musik, die den meisten eher fremd ist, eine starke Erweiterung des Horizonts stattfindet. Begeisterung und Spaß kommt auf, wenn durch die intensive Auseinandersetzung mit Jazzmusik, die Energie spürbar wird, die durch diese Musik freigesetzt wird.

Die Möglichkeit des individuellen Ausdrucks durch Improvisation wird von fast allen, auch bei öffentlichen Aufführungen, gerne in Anspruch genommen.

In etwa das gleiche gilt für die Lehrkräfte.
Das gemeinsame Einüben von handwerklichen Fähigkeiten, wie z.B. genaues Timing, Melodiespiel oder Tonleitern, gehört als Grundlage für das Musizieren ebenso zur Arbeit wie das gegenseitige genaue Zuhören.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Combo & Komposition:
    Mein Angebot richtet sich an Schüler und Lehrer, die bereits ein Instrument spielen. In Ensembles von bis zu ca. 12 Leuten (davon min. 1 Schlagzeuger und 1 Bassist) wird gemeinsam ein Programm erarbeitet. Dabei sind eigene Kompositionen von Schülern durchaus erwünscht und können für die Gruppe entsprechend entwickelt werden.
INGA PICKEL

Seekatzstr. 6
64285 Darmstadt
Tel.: 06151/660403
info@theaterbewegt.net
Web: http://www.theaterbewegt.net

Theater


PERSON:

Das Bedürfnis, die Routine unseres Denkens und Fühlens zu hinterfragen, treibt meine Theaterarbeit voran. Die Füße, auf denen ich dabei stehe, sind meine Erfahrungen im Bewegungs- und Tanztheater und meine Liebe zur Sprache. Ich habe eine Affinität zu Mythen, Märchen und klassischen Theatertexten. Ich arbeite gerne experimentell und gemeinsam mit Menschen aus anderen Berufen, Generationen und Ländern. Ich achte bei den Proben auf Ensemblearbeit und die Wahrhaftigkeit des ästhetischen Ausdrucks.

 

KUNST UND SCHULE:

Ich gehe davon aus, dass jede/r kreativ sein kann und gerade die jeweils unterschiedlichsten Stärken und Fähigkeiten zum Gelingen eines Projektes beitragen. Ich höre auf die Anliegen und Vorschläge der Kinder und helfe ihnen, dafür eine ästhetische Form zu finden.

Gerne beziehe ich die Lehrer in die Planung der Arbeit mit ein und bitte sie, Teilaspekte im Unterricht bzw. in anderen Fächern weiterzuführen.

Bevorzugte Projektschwerpunkte: Theaterprojekte, Märchenprojekte, performative Projekte

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • „Brückenschlag zwischen Bildender Kunst und Literatur“
  • „ Der Anfang “ Philosophischer Diskurs zur Schöpfungsgeschichte / Malerei
  • “Es war einmal…. ” Ein altes Foto und seine Geschichte | Fotografie, Illustration
  • „Was war ich?“ Wundersame Schatten | Fotografie ohne Kamera. „Aus 1 mach 3“ Verwandlungen
DINAEHT ® - DINA RAUTENBERG

Lauteschlägerstraße 11
64289 Darmstadt
Tel.: 0179 7363786
info@dinaeht.de
Web: http://www.dinaeht.de

Illustration, Zeichnung


PERSON:

Ich komme von der Zeichnung her. Die meisten Bilder entstehen mit
Bleistift auf dem Papier, danach werden die wesentlichen Striche auf
Stoff übertragen, um Orientierung auf dem Stoff zu finden. Im Anschluss
löse ich mich von der ursprünglichen Zeichung und zeichne mit der
Nähmaschine weiter.

Ich lebe und arbeite mit meiner Familie im Martinsviertel in Darmstadt.

1999 Abitur

1999-2000 Praktikum in der Kunsttherapie Psychatrie Heppenheim

2000-2004 Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin auf der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design.

2002 Praktikum in der Werbeagentur DieBrut Offenbach

2004-2008 Studium auf der Kunsthochschule Hfg /Offenbach Fachrichtung ILLUSTRATION bei den Professoren Mariola Brillowska und Manfred Stumpf.

2007 Geburt von Sohn Johannes Martin

November 2008 Diplom bei Prof. Mariola Brillowska.

Seit 2007 selbständig als Künstlerin, Illustratorin und Grafikdesignerin

2009 Geburt von Tochter Karla Lilli Marlene

2005-2006: (Textiles Werken) mit 4Klässlern an der Francke-Schule in Frankfurt a.M. (Bockenheim)

2012: Installation auf der „Kikumenta“ Kunstschule Königstein, Kursführung mit den Kindern und Atelierbesuch

 

KUNST UND SCHULE:

Ich selbst habe das künstlerische Arbeiten immer als Raum empfunden, zu wachsen, mich selbst wahrzunehmen/kennenzulernen. Ich war wütend und frustriert über meine Arbeiten, glücklich und stolz. Ich habe gelernt, beides nicht zu ernst zu nehmen, beides gehört zum Werkprozess dazu. Ich möchte dies weitergeben, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen forschen, suchen und finden. Ich möchte das künstlerische Selbstbewusstsein und die künstlerische Eigenart der jungen Menschen fördern und wachkitzeln.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Textiles Zeichnen mit der Nähmaschine:
    Workshops im Atelier, Nähbilder anfertigen (und eventuell daraus entstehend eine Installation oder ein neues Drittes schaffen) und die Kinder den kreativen eigenen Umgang mit textilem Material näher bringen, Zeichnen mit der Nähmaschine, Arbeiten mit anderen textilen Techniken, Nähen als frische Kunst (keine verstaubte Omasache), möglich sind auch kleine Nähkurse, z.B. Taschen nähen.
ROGER RIGORTH

Kirchstraße 2
64839 Altheim/Dieburg
Tel.: 0152 04930844
E-Mail: r.rigorth@web.de
Web: http://www.roger-rigorth.de

Bildhauerei, Installation, LandArt


PERSON:

Meine Naturnähe und meine Liebe zum Wald haben wesentlich meinen Arbeitsstil beeinflusst. Das Arbeiten mit Holz bildet den Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens. Vor allem ist die Bildhauerei der Ausdruck meines persönlichen „Suchens“ und meiner inneren „Sehnsucht“, eine Rückbindung zur Welt zu finden.

 

KUNST UND SCHULE:

Mit Kindern die Lust am handwerklichen Arbeiten finden, kreatives Arbeiten als sozialen Prozess wahrnehmen. Spielerisches und nicht leistungs- bzw. profitorientiertes Arbeiten erweitern. Professionelle künstlerische Arbeit als Impuls in die Lernwerkstatt „Schule“ bringen.

Lehrern die Möglichkeit geben, sich als sozial gestaltende Kraft in der Zusammenführung von Schülern und Künstler zu erleben und über ein künstlerisches Projekt das Klassengemeinschaftsgefühl zu stärken und ein Stück „Erlebnispädagogik“ zu ermöglichen.

Mein Anliegen bzgl. SchuleKreativ ist mehr „Werkstätten“ in die Schulen zu bringen…

CLAUDIA SAUTER

Mathildenplatz 5
64283 Darmstadt
Tel.: 06151-292822
E-Mail: claudia-sauter@web.de

Tanz


PERSON:

Klassische Ballettausbildung, am Theater Basel, Schweiz
12 Jahre Erfahrung als professionelle Tänzerin an Deutschen Theatern,
Diplom – Bühnentanzpädagogin nach 2-jährigem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Egbert Strolka
Lehraufträge in England / Leeds Contemporary dance-school und Manchester / Nothern Ballet-school
Seit 16 Jahren erfolgreiche Leiterin der Ballett Werkstatt in Darmstadt,
langjährige Erfahrung als Tanzpädagogin
Fortbildungen in Methodik und Didaktik in Klassischem Tanz, Jazz-Tanz und Modernem Tanz sowie Körperbewusstheitsmethoden.
Vorsitz Förderverein ZuKT e.V. Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main

 

KUNST UND SCHULE:

Meine ersten Berührungen mit „Tanz an Schulen“ hatte ich bereits 1979 in Regensburg als Tänzerin und Choreografin. Das Regensburger Musikpodium veranstaltete mit dem Ballett des Theaters Kinderkonzerte an Grundschulen. Ein Tanzprojekt mit einer Gymnasialklasse der Englischen Fräulein anlässlich der 400-Jahrfeier „Maria Ward“ in Rom (Vatikan) schloss sich an. In Darmstadt entstand 1999 das erste Tanzprojekt an der Wilhelm-Hauff-Schule.

Im Herbst 2011 habe ich das Tanzprojekt : „Die Königin der Farben“ Musik Igor Strawinsky, (Pulcinella) an der Astrid-Lindgren-Schule, (3. Schuljahr ) erarbeitet und einstudiert.

ANDRE SCHOBER

Hinter der Rennbahn 23
64285 Darmstadt
Tel.: 06151-897497
E-Mail: andre.m.schober@gmx.de
Web: http://www.tanztheater-bemoved.de

Tanz, Theater


PERSON:

Mein Bewegungshintergrund bildet die 10-jährige Beschäftigung mit Kampfkunstformen wie Taekwon Do – 1. Dan, Wing Chun Kung Fu und Capoeira. Seit 1996 wende ich mich hauptsächlich dem Tanz zu und erlernte Contact-Improvisation in der Tanz- und Theaterwerkstatt Fe Reichelt in Ffm.

Mit dem Butoh-Tanz kam ich 1999 das erste mal in Kontakt und studierte ihn bei Minako Seki , Yumiko Yoshioka und Tadashi Endo.

2002 wurde ich Tänzer im Minako Seki Ensemble/ Berlin und gründete 2003 mit Martina Heim das tanztheater bemoved.

 

KUNST UND SCHULE:

Mein Anliegen ist es, ein Tanztheater-Projekt mit den Schülern gemeinsam zu entwickeln. Themenwahl, Darstellungsformen und auch gegebenenfalls der Einsatz von Medien werden von den Schülern bestimmt. Auf vorhandene Resourcen im Darstellungs- und Tanzbereich ( wie Streetdance, Breakdance, etc.) greife ich gerne zurück. Dies soll alles nach Möglichkeit ohne Zensurdruck erfolgen. An einer Zusammenarbeit mit den Lehrkräften bin ich interessiert, jedoch muss im Einzelfall geschaut werden, in wie weit die Teilnahme des Lehrkörpers die Schüler in ihrem Schaffensprozess hemmt.

HEDWIG SCHWAB

Goebelstraße 21
64293 Darmstadt
Tel.: 0163/7160166
E-Mail: Hedwigmschwab@aol.com
Web: http://www.theater-lakritz.com/

Theater


PERSON:

In meiner Kindheit war das Erzählen von Geschichten ein wichtiger Mittelpunkt in unserer Familie. Dieses Erzählen regte meine Phantasie an, selbst Geschichten zu erzählen, andere in meine Geschichten mit zunehmen.

Als kleines Mädchen begrüßte ich den Sommeranfang mit einer Brezel, die an einem großen Stock befestigt war, damit lief ich dann die Straße auf und ab und sang ein dazu gehöriges Sommertagslied, (ein pfälzischer Brauch.) In der Grundschule spielte ich den 3. Hirten beim Krippenspiel. Im Englisch-Unterricht kam Darstellendes Spiel dazu und mein Interesse, die Szenen selbst mitzuinszenieren.

 

KUNST UND SCHULE:

Wir versuchen in mehreren Übungen einem Klassenverband oder einer Gruppe ein Gefühl für das Ensemble zu vermitteln. Auch erleben sie, dass aus einer oberflächlich betrachteten „sinnlosen oder peinlichen“ Übung eine ganz eigene Erfahrung für das Erleben von Gruppe, Gefühlen oder dem eigenen Körper werden kann. Weiterhin unterstützen wir die Kinder darin, ihren Körper als Ausdrucksmittel zu benutzen und beherrschen zu lernen. All das untermauert die textliche Ebene.

Die Lehrkräfte gehen mit uns ebenfalls einen Weg, der ihnen oftmals „seltsam“ oder „unnötig“ erscheint. Da unser Fokus auf Bewegung, Gefühl und Ensemblebildung liegt, suchen wir die Stärke der DarstellerInnen nicht alleine im Ausdruck des Textes. Unser Weg unterstützt die Energie, einen Text zu sprechen sozusagen von „innen“. Denn wer wütend ist, der spricht meist laut. Und wer geheimnisvoll sein will, wird flüstern. Die Klärung einer Situation und der inneren Einstellung dazu sind die Fundamente für den Text, den wir natürlich bei der Artikulation, der Betonung und der Klarheit ebenfalls weiter bearbeiten.

NADJA SOUKUP

Braunshardterweg 11
64293 Darmstadt
E-Mail: info@theaterlabor-darmstadt.de, nadjasoukup@nexgo.de
Web: http://www.nadjasoukup.de

Theater, Performance


PERSON:

geb. 1970
Studium des Schauspiels an der Hochschule für darstellende Kunst Zürich
Studium der Psychologie und Theaterwissenschaft an der Uni Wien
Coachingausbildung am Osterberginstitut

Ich arbeite seit zwanzig Jahren als professionelle Schauspielerin in Köln, Bonn und eben jetzt in Darmstadt. Die Freude daran, die Welt immer wieder mit neuen Augen sehen zu können, hat mich im Laufe meines künstlerischen Berufslebens zum Jugendtheater geführt. Aus Projekten mit Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderung schöpfe ich immer wieder neue Impulse, welche in der gemeinsamen künstlerischen Arbeit sichtbar werden. Im Theaterlabor Darmstadt, das ich gemeinsam mit dem Regisseur Max Augenfeld leite, kann ich diese in der Arbeit als Schauspielerin umsetzen. So schließt sich mein ganz persönlicher Entdeckungsreigen in den Bereichen Theater, Performance und Körpersprache.
KUNST UND SCHULE:

Fragen zu stellen ist für junge Menschen heute wichtiger denn je – das kann die Kunst anregen.

Theater macht Menschen stark, weil es zu einem Perspektivwechsel einlädt.

Theater ist unbedingt teamplay – eine Kompetenz, welche für die Schule wichtig ist

Schule spiegelt die heutige Erlebniswelt der jungen Menschen wieder und ist so für den Künstler ein wichtiger Input.

CIRCUS WALDONI

Grenzallee 4-6
64297 Darmstadt
Tel.: 06151 – 6609930
E-Mail: info@waldoni.de
Web: http://www.waldoni.de

Tanz, Theater, Performance


PERSON:

Wir sind am meisten beeinflusst von Circque du soleil und der Arbeit von Circus Roncalli: Wir sehen Circus als Gesamtkunstwerk!

Wir sind sehr flexibel: Unsere Palette reicht von Einzelauftritten bis zu großen Aufführungen mit 30/40 Personen, Mitmachcircusangebote, Angebote für Menschen von 3 bis 99 Jahren.

 

KUNST UND SCHULE:

Unsere Arbeit ist primär darauf ausgerichtet, Erfahrungswelten für Kinder und Jugendliche zu erschließen.

Wir binden Lehrkräfte von vorherein in unsere Arbeit ein und lassen sie die gleichen Erfahrungen machen wie die Kinder und Jugendlichen.

Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, Schul- und Klassenprojekte durchzuführen. Einmal als Erlebnis außerhalb des Unterrichts, in dem Kinder und Jugendliche erfahren, was alles an Kraft in ihnen steckt. Zum anderen, um bei Konflikten und Unsicherheiten helfen zu können: dadurch, dass Gruppen oder Klassenverbände sich in anderem Zusammenhang neu erleben.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Akrobatik und Balance:
    Akrobatik: In der Paarakrobatik und beim Bau von menschlichen Pyramiden geht es viel um Vertrauen und das soziale Miteinander. Balance: Das Laufen über das Seil, das Balancieren auf der Kugel oder dem Rolabrett gelingt nur, wenn man zu seiner eigenen Mitte findet, wenn rechts und links, vorne und hinten, oben und unten in einem selbst zur Ruhe kommen. Die Erfahrung des eigenen Ichs ist ein besonderer Effekt beim Balancieren.
  • Jonglage:
    Beim Jonglieren mit Bällen, Keulen oder Ringen, beim Spiel mit dem Diabolo in der Schnur steht die Erfahrung des Übens im Mittelpunkt, die Bälle fallen immer wieder, das Diabolo verfängt sich in der Schnur, die Keulen fliegen ungeordnet durch die Luft. Doch stetiges Üben, immer wieder Bücken, um das Runtergefallene aufzuheben, führt zum Erfolg.
  • Schulprojekte:
    Circus mit der ganzen Schule. Im Rahmen einer Projektwoche trainieren unsere Trainer mit den Kindern und bereiten eine Endaufführung vor. Dabei lernen die Kinder die verschiedenen Circusdisziplinen kennen, erfahren dabei, dass sie mit viel Spaß Neues und Ungewohntes bewältigen können. Der Applaus bei der Abschlussvorstellung belohnt für die Mühen und steigert das Selbstwertgefühl.
  • Klassenprojekte:
    Immer wieder kommen Lehrer, die mit ihren Kindern andere Erfahrungen machen wollen, zu uns in unser Zelt in die Grenzallee. An einem, zwei oder auch mehreren Tagen wird trainiert, immer schließt eine Aufführung ein solches Projekt ab. Sich selbst, die Mitschüler und auch die Lehrer einmal anders zu erleben, bringt Schwung in ein Klassengeschehen und hilft oft, wenn es im sozialen Miteinander Reibungen gibt.
HEIDE WALTER

Olbrichweg 19
64287 Darmstadt
Tel.: 06151 423871
E-Mail: dwdst58@gmx.de

Tanz


PERSON:

Die Arbeit mit rhythmisch-pädagogischen Elementen (tue das, was du hörst), brachten die größten pädagogischen Erfolge.

Prägend sind für mich folgende Zitate: „Nicht die Bewegung ist in erster Linie ausschlaggebend, sonders das, was dich bewegt.“ Pina Bausch

„Lasse dich auf etwas Neues ein, erkenne andere Regeln.“ Grundsatz der Rhythmik

 

KUNST UND SCHULE:

Die Projektarbeit bezieht sich immer auf die ganze Klasse. Die Kinder müssen sich als ganze Klassengemeinschaft auf etwas Neues, vom Lehrplan Unabhängiges einstellen.

Da die Lehrkraft während der Projektstunden immer anwesend ist, lernt sie ihre Kinder von einer neuen Seite kennen. Sie entdeckt in der Zusammenarbeit Fähigkeiten, die im normalen Unterricht wenig oder gar nicht in Erscheinung treten. Sie kann zudem künstlerische Fähigkeiten ihrer Kinder entdecken. Besonders schwierige Kinder haben hier die Möglichkeit einer positiven Entwicklung.

Die Lehrkraft kann von den sozialen Erlebnissen durch Tanz und Musik innerhalb der Klasse im Schulalltag profitieren.

KARINA WELLMER-SCHNELL

Hobrechstraße 30
64285 Darmstadt
Tel.: 06151-4288636
E-Mail: karina@wellmer-schnell.de
Web: http://www.wellmer-schnell.de

Objektkunst, Bildhauerei, Installation, Performance


PERSON:

Kunst war schon immer mein Leben – es hat nur leider etwas gedauert, bis ist sie auch so leben konnte, wie ich es wollte. Danach habe ich sie aber umso intensiver erlebt und gelebt. Es war ein langer Prozess von meinen Kunstwerken bis zur heutigen Ausprägung meiner künstlerischen Arbeit. Ein Prozess, bei dem persönliche Erlebnisse und Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen. Wie Paul-Herman Gruner es einmal formulierte: „(..): dass Künstler stets in ihren Arbeiten leben. Dass sie ihre Arbeit sind.“ ist sicherlich auch ein Teil meiner Philosophie. Ganz analog verhält es sich oft mit der „Geburt“ eines neuen Objektes: Manchmal geht ihr eine mehrjährige „Schwangerschaft“ voraus, in der die Idee Gestalt annimmt.

KUNST UND SCHULE:

Bei meiner Arbeit mit Kindern sehe ich vor allem die Förderung der ihnen eigenen Kreativität im Vordergrund. Die eigenen Gedanken mit den eigenen Möglichkeiten auszudrücken.

Ich möchte dabei helfen, kreative Prozesse in Gang zu setzen und zu fördern. Möchte Hilfestellung geben bei der Suche nach der geeigneten gestalterischen Umsetzung – dort wo es notwendig ist. Und wo es nicht notwendig ist, den Prozess laufen zu lassen.

Die Lehrkräfte spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Sie kennen ihre Schüler, ihre Fähigkeiten und Vorlieben. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit sehr wichtig.

BISHERIGE FORTBILDUNGSAKTIVITÄTEN

• Zertifikat „Lehren und Lernen in der Erwachsenenbildung“, Fortbildungsreihe des Hessischen Volkshochschulverbandes/hvv-Institut zur erwachsenenpädagogischen Grundqualfikation für Kursleitende

• TANDEM Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch: Verschiedene Seminare zur Vorbereitung internationaler Jugendarbeit

• Mitglied in Kulturní Most

PROJEKTVORSCHLÄGE

  • Schwerpunkt Marionettenbau und -spiel:
    Da ich meinen künstlerischen Ursprung auch im Marionetten- und Maskenbau und –spiel habe und diese Ausdrucksform in idealer Weise die bildende und die darstellende Kunst miteinander verbindet, sehe ich diesen Bereich als sehr wichtig für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an. Natürlich macht das auch Erwachsenen Spaß. Mögliche Projekte: Marionettenbau und –spiel, Maskenbau und –spiel, Erarbeiten einer Installation, Erarbeiten einer Performance sowie weitere Projekte auf Anfrage
CHRISTIAN WIRMER

Viktoriastrasse 78
64293 Darmstadt
Tel.: 06151 39686653
E-Mail: christianwirmer@web.de
Web: http://www.christianwirmer.de

Theater


PERSON:

Ich habe zwanzig Jahre als festes Ensemblemitglied an verschiedenen Theatern gearbeitet, zuletzt am Staatsschauspiel Hannover, am Theater Basel und am Staatstheater Darmstadt. Seit 2005 arbeite ich als freier Künstler, spiele aber im Rahmen von Gastengagements weiterhin an professionellen Theatern. Spartenübergreifende Arbeiten kamen hinzu. Im Frühjahr 2006 arbeitete ich z.B. als Schauspieler und Musiker für eine Märchenproduktion am Schauspielhaus Bochum. Hier entdeckte ich erneut meine Freude, für und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Seitdem habe ich zahlreiche Theaterprojekte innerhalb und außerhalb der Schule betreut.
KUNST UND SCHULE:

Kunst ist die Suche nach dem Sinn der Welt. Und der Glaube, dass dieser zu finden ist. Vielleicht ein Erspüren, dass das Leben selbst heilig ist.

Kunst kann Kinder und Jugendliche bewegen und positiv beeinflussen, wenn sie erleben, dass es um ihre eigenen Themen geht. Sobald sie sich einbringen, verändern sie sich; in ihrer Richtung!

In der Zusammenarbeit mit den Lehrkräften verändern sich gewohnte Maßstäbe, sowohl in Bezug auf Leistungen der Schüler und Schülerinnen als auch in Bezug auf deren Beurteilung.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Theaterprojekte:
    Ich unterstütze Ihre Theaterprojekte, auch wenn sich Probleme ergeben haben. Mein Blick von außen und meine künstlerische Erfahrung ermöglichen meist neue Anstöße zur Begeisterung.
  • Lesekompetenz:
    Ausdrucksstarkes Vorlesen von Prosatexten ist erlernbar und kann man üben. Ein gut vorgetragener Text erleichtert, veranschaulicht oder bedeutet sogar den intellektuellen Zugang.
  • Büchner:
    Ich habe Georg Büchners Novelle „Lenz“ als Theatermonolog einstudiert: In freier Rede spiele ich eine ungestrichene Fassung, die sich an den neuesten Forschungsergebnissen der Marburger Büchnergesellschaft orientiert. Die Premiere am 29. Mai 2011 im Büchnerhaus Goddelau und zahlreiche Vorstellungen an unterschiedlichen Orten haben begeisterte Resonanz gefunden. Fast jeder Raum ist geeignet, ich benötige weder Beleuchtung noch Requisite und spiele gerne auch in Ihrer Schule. Es ist aber auch möglich, gemeinsam das Geburtshaus Büchners in Riedstadt/Goddelau zu besuchen. Ich bin dort gern gesehen und könnte dort nach Absprache in dem angrenzenden Galeriegebäude für Sie spielen.
JÜRGEN WUCHNER

Tel.: 06151 661480
E-Mail: juergen.wuchner@gmx.de

Musik


PERSON:

* geb. 22.01.1948

* seit dem 16. Lebensjahr als Musiker auf der Bühne

* arbeitete u.a. mit dem Vienna Art Orchestra, Hans Koller, Heinz Sauer

* Hessischer Jazzpreis 1996, Darmstädter Musikpreis 2012

 

KUNST UND SCHULE:

Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schülern an der Akademie für Tonkunst, Schuldorf Bergstaße, Bertold-Brecht-Schule und dem Ludwig-Georgs-Gymnasium.

JARÓ (JAROSLAW) ZADORECKI

Pankratiusstraße 43
64289 Darmstadt
Tel.: 0177-5992900
E-Mail: post@jaro-art.de
Web: http://www.jaro-art.de

Objektkunst, Medien, Malerei


PERSON:

Persönliche Erfahrungen, die seine Kunst wesentlich beeinflusst haben, sind die Erfahrung des Raumes durch ein Architekturstudium sowie private Studien bei Kunst-Professoren.

Was Jaró ausmacht ist die Synthese und Fusion unterschiedlicher Werkstoffe und Techniken sowie das Arbeiten mit Installationen.

 

KUNST UND SCHULE:

Kinder und Jugendliche lassen sich seiner Meinung nach durch das Interpretieren des Sichtbaren – sei es des Reellen oder Abstrakten – verändern und bewegen.

Sein künstlerisches Anliegen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sieht er in dem großen Potential, das die Entwicklung und Kanalisierung der Phantasie mit sich bringt.

In der Verschmelzung von Unterricht/Vermittlung und Experiment/Phantasie können seiner Meinung nach auch Lehrkräfte profitieren.

 

PROJEKTVORSCHLÄGE:

  • Fabula Rasa:
    Abstrakte Denkprozesse anhand haptischer Erfahrungen erlebbar machen: 1. Ausgangspunkt ist die Arbeit mit Gegenständen (werden vom Kursleiter gestellt) 2. Der kreative Forschungsprozess durchläuft folgende Phasen: Zuordnen und Beschreiben der Inhalte Assoziationen zu den Inhalten Auswahlverfahren Kombinieren Fabulieren Entdecken der Gesetzmäßigkeiten 3. Produkt: Übung zur Entwicklung und Stärkung der eigenen Fantasie Ein individuelles und kreatives Forschungsergebnis Benötigt werden: DIN A§ Zeichenpapier; Bleistifte H, HB, B; Radiergummi; Schere; Kleber, Klebeband; ein Klassenraum mit freiem Boden oder eine ausreichende Anzahl an Übungstischen Teilnehmerzahl max. 20 Personen