Ausstellung über die Reisejournalistin und Fotografin Milli Bau

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Milli Bau auf dem Flughafen in Kabul, © Sammlung Weltkulturen Museum Frankfurt

Projektbeschreibung

Das TU Kunstforum, in Kooperation mit dem Weltkulturen Museum Frankfurt im Innen- und Außenraum, präsentiert vom 5. Mai bis zum 27. Oktober 2024 eine einzigartige Ausstellung über das Leben und Werk der außergewöhnlichen Reisejournalistin und Fotografin Emilia „Milli“ Bau.

Die Ausstellung würdigt das beeindruckende Schaffen von Milli Bau, die 1949 als einzige Frau an einer dreijährigen Südamerika-Expedition teilnahm und später allein mit einem umgebauten VW-Bus durch die ganze Welt reiste. Diese bemerkenswerten Reisen führten sie unter anderem durch Nordafrika, Pakistan, Indien, China, Ägypten, Sri Lanka, die Türkei und den Iran. Sogar im hohen Alter von 88 Jahren durchquerte sie Sibirien. Ihre Reisen dokumentierte sie mit ihrer Rolleiflex-Kamera und schuf damit einzigartige Fotografien einer Welt, die heute so nicht mehr existiert.

Die Ausstellung bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben einer unabhängigen und mutigen Frau im Deutschland der 1950er Jahre und darüber hinaus. Milli Bau war nicht nur eine herausragende Fotografin, sondern auch eine bedeutende Journalistin. Als Feuilleton-Chefredakteurin für Die Welt und während ihrer Zeit in Teheran als Korrespondentin für Die Welt trug sie maßgeblich zur kulturellen Verständigung und Weltoffenheit bei.

Milli Bau wurde 1906 in Darmstadt geboren und führte ein Leben voller Abenteuer und Entdeckungen. Ihre Reisen entlang der Seidenstraße und durch Sibirien zeugen von ihrem unerschrockenen Geist und ihrer unermüdlichen Neugier auf die Welt.

Die Ausstellung im TU Kunstforum und im öffentlichen Raum von Darmstadt und Frankfurt ist eine einzigartige Gelegenheit, das Leben und Werk dieser bemerkenswerten Frau zu würdigen. Sie ist nicht nur ein Zeugnis für Weltoffenheit und Kulturverständigung, sondern auch eine Inspirationsquelle für alle, die danach streben, mutig ihre Träume zu verfolgen.

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass diese Ausstellung dank der großzügigen Unterstützung der Bürgerstiftung Darmstadt realisiert werden konnte. 

Besuchen Sie die Ausstellung und lassen Sie sich von den faszinierenden Fotografien und Geschichten von Milli Bau inspirieren. Ihre Reisen waren nicht nur physische Entdeckungsreisen, sondern auch eine Reise zu sich selbst und zu den Menschen dieser Welt. 

Mehr Information dazu: https://www.tu-darmstadt.de/kunstforum/exhibitions/upcoming_exhibitions/milli_bau/index.de.jsp 

Die gemeinnützige, politisch unabhängige und konfessionsübergreifend tätige Darmstädter Bürgerstiftung engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten für ein vielfältiges Stadtleben. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt sie regelmäßig Vorhaben aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Wissenschaft und Forschung, Kriminalprävention, Sport, Umwelt- und Naturschutz und Landschaftspflege sowie Völkerverständigung. Ausführliche Informationen und Einblick in deren Aktivitäten finden Interessierte unter www.buergerstiftung-darmstadt.de

 

Details zu diesem Projekt

  • Projekttitel: MILLI BAU. 5000 km bis Paris
  • Projektzeitraum: 2024
  • Unterstützung durch Bürgerstiftung Darmstadt: Finanzielle Förderung

Textliche Zusammenfassung durch die Redaktion der Bürgerstiftung Darmstadt. Originaltext Julia Reichelt, M.A. (Leiterin des Kunstforums der TU Darmstadt), Alice Pawlik (Kustodin des Weltkulturen Museums Frankfurt), Mitarbeiter*innen des Kunstforums der TU Darmstad, Grafik/ Bilder © Sammlung Weltkulturen Museum Frankfurt

Im Sinne ihres Stiftungszwecks unterstützt die Bürgerstiftung Darmstadt dieses Projekt durch finanzielle Förderung.

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